KONTAKT 

SchafsbergWacht Annelie Gobell Joseph-Haydn-Straße 12 65549 Limburg 06431 2880268 Christina Baldus-Hummer Beethovenstraße 8 65549 Limburg 06431 211041 verein@schafsbergwacht.de http://www.schafsbergwacht.de

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NASPA Limburg Empfänger: SchafsbergWacht IBAN: DE33 5105 0015 0535 3657 61

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Werden Sie Mitglied der SchafsbergWacht. Hier können Sie das Beitrittsformular und die Vereinssatzung herunterladen. Schicken Sie das ausgefüllte und unterschriebene Beitrittsformular and die Adresse der Kontaktinformation am Ende dieser Seite.
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GESCHICHTE

Erste Erwähnung Durch den „Bertramschen Vertrag“, der 1494 u.a. den Grenzverlauf Richtung Diez neu regelte, verlief die Grenze nicht mehr unmittelbar vor dem Schiedegraben, sondern durch den Schafsberg. Dies entspricht ungefähr dem heutigen Verlauf, und machte aus dem im Tertiär entstandenen Vulkan eine Art Niemandsland. Für die Limburger bedeutete die Grenzverlegung ein Zugewinn an landwirtschaftlicher Fläche. Architektonisch blieb dieses Gebiet weiterhin unberührt. Grafik: Limburg um 1780, unbekannter Künstler Artilleriestützpunkt Erst 1796 findet der Schafsberg wieder einen Chronisten. Am 16/17.9. kommt es zum Kampf um den Lahnübergang. An diesen Tagen kämpften die Österreicher mit Artilleriefeuer vom Greifenberg und Schafsberg gegen die Franzosen auf der anderen Lahnseite. Hier taucht auch der Name "Kanonenweg" auf - die heutige Zufahrt zum Krankenhaus. Übrigens: die Österreicher haben gewonnen.   Grafiken: Theodor Albrecht, Ansicht Limburgs während der Schlacht; vom Schafsberg/Greifenberg, 1796 "Schafs"-Berg Anfang des 19. Jahrhunderts diente der Schafsberg als Schafsweide. Nach Beendigung der Pachtzeit im Jahre 1818 reifte in der Stadtverwaltung die Idee, das öde Weideland in ein Wäldchen umzuwandeln. In den folgenden Jahren begann die Aufforstung mit Fichten. Freizeitpark Die Nutzung des Schafsbergs als Naherholungsgebiet begann vor über 170 Jahren! Kaspar Halm, seit 1835 katholischer Stadtpfarrer, gründete die sehr beliebten Frühlingsfeste für Kinder und Jugendliche auf dem Schafsberg. Halm und die Feste starben leider 1849. Weihnachtsbäume vom Schafsberg Schon Mitte der 1850er Jahre hörte man - mit gewissem Stolz - die Bezeichnung "Stadtwäldchen Schafsberg". Da die Erhebung von Parkgebühren in Limburg damals noch wenig attraktiv war, organisierte die Stadtverwaltung zur Weihnachtszeit den Verkauf von "Christbäumchen aus dem Stadtwäldchen". Aus einer Versteigerung im Jahre 1862 konnte die Stadt für gefälltes Holz 1250 Gulden einnehmen. Grafik: Limburg um 1930, Preussische Geologische Landesanstalt Foto: Schafsberg aus Richtung Eschhöfer Weg, undatiert Der "richtige" Wald entsteht Die durch die Abholzung der Fichten entstandenen Kahlflächen wurden mit Eichen besamt, was zu der Grundlage unseres heutigen Baumbestands führte. Aus der Überlieferung eines Liedes, das in Limburg gerne gesungen wurde, ist nur noch der Titel bekannt: "Wo des Schafsbergs junge Eichen stehen" Vierthöchste Erhebung aber erdrückende Vorrangstellung Im Kapitel "Lage und Klima" aus "Limburg an der Lahn und seine Geschichte" (Eugen Stille, 1971, S. 10), wird die Höhe des Schafsbergs mit 172,8 Metern angegeben: "Die Lahn hat bei Limburg noch eine Höhe von 108 Meter ü.d.M. (zwischen den beiden Wehren), während die höchste Höhe im Stadtgebiet an der Südecke der Gemarkung mit 183,75 Meter erreicht wird. Der Greifenberg erreicht 183,6 Meter, und jenseits der Straße nach Offheim steigt die Gemarkung nochmals auf 175 Meter an. Erst an vierter Stelle rangiert der Schafsberg mit 172.8 Meter, er hat erst durch den Betonklotz des neuen Krankenhauses seine erdrückende Vorrangstellung erreicht. Der Bahnhof liegt 122,4 Meter, der Domplatz 135,6 Meter hoch, Die Türme seiner Westfassade greifen bis in 186,6 Meter hinauf, der Mittelturm bis zur Höhe von 201,6 Meter." Quellenangaben: Michael Wuchner, Limburg Wolfgang Hummer, Limburg Eugen Stille Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS)

 

TERMINE

06. März 2017, 19 Uhr Treffpunkt: Gaststätte „Zur Turnhalle“ Der Vorstand läd zur ersten Mitgliederversammlung im neuen Jahr ein. Diese findet am 6. März um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Zur Turnhalle“ statt (Ste.- Foy-Str. 16, 65549 Limburg / Saal im 1. Obergeschoss). 25. Februar 2017, ab 12 Uhr Treffpunkt: Kastanienallee Nistkastenaktion: Es sollen 120 Meisen- und 30 Fledermauskästen in der Kastanienallee am Schafsberg aufgehängt werden. Durch die Nistkästen sollen die Fressfeinde der Miniermotte gestärkt werden. Die Larven der Miniermotte sind dafür verantwortlich, dass sich die Blätter der Kastanien bereits im Frühsommer braun färben und im schlimmsten Fall auch schon abgeworfen werden. Für diese Aktion sucht die Schafsbergwacht noch Mitstreiter. Wer uns unterstützen möchte ist ab 12 Uhr herzlich willkommen. 21. Februar 2017, ab 11 Uhr Treffpunkt: Kastanienallee Die SchafsbergWacht spendet 120 Nistkästen für Blaumeisen und 30 Bruthöhlen für Fledermäuse. Mitglieder und Interessierte treffen sich am 21.02.2017 ab 11:00 Uhr in der Kastanienallee. Die SchafsbergWacht führt dann gemeinsam mit der Stadt Limburg Vorarbeiten zur Aufhängung der Kästen im Schafsbergwald durch. An diesem Termin werden auch die Revierförsterin Frau Ströbele und der NABU Vogelschutzbeauftragte Herr Friedrich teilnehmen. 04. November 2016, ab 14 Uhr Treffpunkt: Beethovenstraße, Zufahrt zur Lindenallee Pflanzaktion zur Wiederaufforstung der notgefällten Bäume 19. Oktober 2016, 09 Uhr Treffpunkt: Beethovenstraße, Zufahrt zur Lindenallee Ortstermin zur Durchsprache des Konzeptes zur Wiederaufforstung der notgefällten Bäume mit der Revierförsterin Nadine Ströbele 16. September 2016, 17 Uhr Termin mit Bürgermeister Dr. Marius Hahn und dem Stadtverordneten Jochem Holzhäuser (nicht öffentlich)

NEUES

14.03.2017 Die Kürzung der Bäume am Krankenhaus hat begonnen. Entgegen dem Beschluss der Limburger Stadtverordnetenversammlung wurde die Genehmigung zur Kürzung der Bäume nicht befristet auf 5 Jahre, sondern unbefristet erteilt. Ausgleichspflanzungen für die gekürzten Bäume sollen in Leun erfolgen. 25.02.2017 Am 25.02.2017 wurden in der Kastanienallee und deren näherer Umgebung von Vereinsmitgliedern und interessierten Helfern 120 Nistkästen für Blaumeisen und 30 Bruthöhlen für Fledermäuse aufgehängt. Blaumeisen und Fledermäuse sind Fressfeinde der Miniermotte. Durch deren Ansiedlung erhoffen wir die Miniermotte in unserer Kastanienallee zurück zu drängen, damit die Kastanienbäume und Limburgs schöne Allee noch lange erhalten bleiben. Wir danken allen beteiligten Vereinsmitgliedern und den vielen freiwilligen Helfern für ihren Einsatz. 21.02.2017 Am 21.02.2017 trafen sich Vereinsmitglieder und Interessierte in der Kastanienallee, um gemeinsam mit der Stadt Limburg die Vorarbeiten zur Aufhängung von 120 Nistkästen für Blaumeisen und 30 Bruthöhlen für Fledermäuse durchzuführen. Diese Nistkästen und Bruthöhlen wurden von der SchafsbergWacht gespendet, um die Ansiedlung von Fressfeinden der Miniermotte zu fördern ein Schädling, der den Kastanienbestand am Schafsberg bedroht. 10.12.2016 Am 10.12.2016 fand erstmalig eine Weihnachtsfeier der SchafsbergWacht statt. Die Mitglieder verbrachten in der Gaststätte „Little Italy“  in Limburg einen  gemütlichen Abend bei gutem Essen und interessanten Gesprächen. 04.11.2016 Am 04.11.2016 haben sich die Mitglieder der SchafsbergWacht aktiv an der Wiederaufforstungsaktion am Schafsberg beteiligt. Im Sommer mussten über 50 Bäume im Bereich der Beethovenstraße gefällt werden, da sie aufgrund der heftigen Niederschläge und des damit aufgeweichten Bodens nicht mehr standsicher waren. Es wurden ca. 1.000 neue Bäume und Sträucher gepflanzt. 19.10.2016 Am 19.10.2016 trafen sich Mitglieder der SchafsbergWacht zu einem  Ortstermin mit der Revierförsterin Frau Ströbele am  Schafsberg. Es ging dabei um die Vorbereitung der Aufforstungsaktion. 08.09.2016 Am 08.09.2016 fand die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Neben einem Bericht des Vorstands zum  aktuellen Stand des Neubaus am Krankenhaus wurde die Kassenführung und der alte Vorstand entlastet. Bei der anschließenden Neuwahl des Vorstands wurde folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt (Foto von links nach rechts): Christina Baldus-Hummer, Dario Tripoli, Christine Bühn, Harald Hartung, Annelie Gobell 02.04.2016 Am 02.04.2016 hat die SchafsbergWacht erneut zu einer Reinigungsaktion im Limburger Schafsberg eingeladen. Zahlreiche Vereinsmitglieder und Freunde des Schafsbergs sind dieser Einladung gefolgt und am Ende konnte eine beachtliche Anzahl von prall gefüllten Müllsäcken fachgerecht entsorgt werden. 27.02.2016 Am 27.02.21016 informierte die SchafsbergWacht die Bürger der Stadt an einem Infostand in der Fußgängerzone. Es ging dabei um die Problematik des Hubschrauberlandeplatzes  am Krankenhaus und die geplante Fällung von etlichen Bäumen. Außerdem wurden junge Eichen-Setzlinge an die Bürger verteilt. 30.01.2016 Um auf die  wegen des Hubschrauberlandeplatzes angedrohte Fällung einer großen Anzahl von Bäumen aufmerksam zu machen, wurde eine Markierungsaktion unterhalb des Krankenhauses durchgeführt. Mit Absperrbändern wurden alle Bäume, die für die Fällung vorgesehen waren, gekennzeichnet.
Der Vorstand: Christina Baldus-Hummer, Dario Tripoli, Christine Bühn, Harald Hartung und Annelie Gobell Vorbereitung der Wiederaufforstungsaktion

WILLKOMMEN

Am Samstag, 3. März 2012 wurde aus der Bürgerinitiative SchafsbergWacht der Verein SchafsbergWacht e.V. Mit der Gründung eines gemeinnützigen Vereins stellen wir unsere Forderungen - nach Schutz verbliebener Grünflächen und Verhinderung baulicher Erweiterungen in die Waldflächen des Schafsbergs hinein - auf eine solide und langfristige Basis. Weitere Baumaßnahmen, wie beispielsweise eine zusätzliche Straße über den Schafsberg, würden die Artenvielfalt von Pflanzen- und Tierwelt innerhalb des Schafsberg-Grüngürtels ernsthaft bedrohen. Der Schutz des Schafsbergs fördert einen wichtigen Nebeneffekt: gerade hinsichtlich der in der Umgebung stetig wachsenden Verkehrs- und damit Luftbelastung leistet das kleine Waldgebiet unterhalb des Krankenhauses bei der Verbesserung der lufthygienischen Verhältnisse der Kernstadt einen wertvollen Beitrag.
Beitrittserklärung Satzung

  

FOTOGALERIE

In unserer Fotogalerie finden Sie interessante Aufnahmen vom Schafsberg und der Arbeit unserer SchafsbergWacht.
SCHAFSBERGWACHT.DE

  

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06. März 2017, 19 Uhr Treffpunkt: Gaststätte „Zur Turnhalle“ Der Vorstand läd zur ersten Mitgliederversammlung im neuen Jahr ein. Diese findet am 6. März um 19.00 Uhr in der Gaststätte „Zur Turnhalle“ statt (Ste.-Foy-Str. 16, 65549 Limburg / Saal im 1. Obergeschoss). 25. Februar 2017, ab 12 Uhr Treffpunkt: Kastanienallee Nistkastenaktion: Es sollen 120 Meisen- und 30 Fledermauskästen in der Kastanienallee am Schafsberg aufgehängt werden. Durch die Nistkästen sollen die Fressfeinde der Miniermotte gestärkt werden. Die Larven der Miniermotte sind dafür verantwortlich, dass sich die Blätter der Kastanien bereits im Frühsommer braun färben und im schlimmsten Fall auch schon abgeworfen werden. Für diese Aktion sucht die Schafsbergwacht noch Mitstreiter. Wer uns unterstützen möchte ist ab 12 Uhr herzlich willkommen. 21. Februar 2017, ab 11 Uhr Treffpunkt: Kastanienallee Die SchafsbergWacht spendet 120 Nistkästen für Blaumeisen und 30 Bruthöhlen für Fledermäuse. Mitglieder und Interessierte treffen sich am 21.02.2017 ab 11:00 Uhr in der Kastanienallee. Die SchafsbergWacht führt dann gemeinsam mit der Stadt Limburg Vorarbeiten zur Aufhängung der Kästen im Schafsbergwald durch. An diesem Termin werden auch die Revierförsterin Frau Ströbele und der NABU Vogelschutzbeauftragte Herr Friedrich teilnehmen. 04. November 2016, ab 14 Uhr Treffpunkt: Beethovenstraße, Zufahrt zur Lindenallee Pflanzaktion zur Wiederaufforstung der notgefällten Bäume 19. Oktober 2016, 09 Uhr Treffpunkt: Beethovenstraße, Zufahrt zur Lindenallee Ortstermin zur Durchsprache des Konzeptes zur Wiederaufforstung der notgefällten Bäume mit der Revierförsterin Nadine Ströbele 16. September 2016, 17 Uhr Termin mit Bürgermeister Dr. Marius Hahn und dem Stadtverordneten Jochem Holzhäuser (nicht öffentlich)

NEUES

14.03.2017 Die Kürzung der Bäume am Krankenhaus hat begonnen. Entgegen dem Beschluss der Limburger Stadtverordnetenversammlung wurde die Genehmigung zur Kürzung der Bäume nicht befristet auf 5 Jahre, sondern unbefristet erteilt. Ausgleichspflanzungen für die gekürzten Bäume sollen in Leun erfolgen. 25.02.2017 Am 25.02.2017 wurden in der Kastanienallee und deren näherer Umgebung von Vereinsmitgliedern und interessierten Helfern 120 Nistkästen für Blaumeisen und 30 Bruthöhlen für Fledermäuse aufgehängt. Blaumeisen und Fledermäuse sind Fressfeinde der Miniermotte. Durch deren Ansiedlung erhoffen wir die Miniermotte in unserer Kastanienallee zurück zu drängen, damit die Kastanienbäume und Limburgs schöne Allee noch lange erhalten bleiben. Wir danken allen beteiligten Vereinsmitgliedern und den vielen freiwilligen Helfern für ihren Einsatz. 21.02.2017 Am 21.02.2017 trafen sich Vereinsmitglieder und Interessierte in der Kastanienallee, um gemeinsam mit der Stadt Limburg die Vorarbeiten zur Aufhängung von 120 Nistkästen für Blaumeisen und 30 Bruthöhlen für Fledermäuse durchzuführen. Diese Nistkästen und Bruthöhlen wurden von der SchafsbergWacht gespendet, um die Ansiedlung von Fressfeinden der Miniermotte zu fördern ein Schädling, der den Kastanienbestand am Schafsberg bedroht. 10.12.2016 Am 10.12.2016 fand erstmalig eine Weihnachtsfeier der SchafsbergWacht statt. Die Mitglieder verbrachten in der Gaststätte „Little Italy“  in Limburg einen  gemütlichen Abend bei gutem Essen und interessanten Gesprächen. 04.11.2016 Am 04.11.2016 haben sich die Mitglieder der SchafsbergWacht aktiv an der Wiederaufforstungsaktion am Schafsberg beteiligt. Im Sommer mussten über 50 Bäume im Bereich der Beethovenstraße gefällt werden, da sie aufgrund der heftigen Niederschläge und des damit aufgeweichten Bodens nicht mehr standsicher waren. Es wurden ca. 1.000 neue Bäume und Sträucher gepflanzt. 19.10.2016 Am 19.10.2016 trafen sich Mitglieder der SchafsbergWacht zu einem  Ortstermin mit der Revierförsterin Frau Ströbele am  Schafsberg. Es ging dabei um die Vorbereitung der Aufforstungsaktion. 08.09.2016 Am 08.09.2016 fand die diesjährige Mitgliederversammlung statt. Neben einem Bericht des Vorstands zum  aktuellen Stand des Neubaus am Krankenhaus wurde die Kassenführung und der alte Vorstand entlastet. Bei der anschließenden Neuwahl des Vorstands wurde folgende Mitglieder in den Vorstand gewählt (Foto von links nach rechts): Christina Baldus-Hummer, Dario Tripoli, Christine Bühn, Harald Hartung, Annelie Gobell 02.04.2016 Am 02.04.2016 hat die SchafsbergWacht erneut zu einer Reinigungsaktion im Limburger Schafsberg eingeladen. Zahlreiche Vereinsmitglieder und Freunde des Schafsbergs sind dieser Einladung gefolgt und am Ende konnte eine beachtliche Anzahl von prall gefüllten Müllsäcken fachgerecht entsorgt werden. 27.02.2016 Am 27.02.21016 informierte die SchafsbergWacht die Bürger der Stadt an einem Infostand in der Fußgängerzone. Es ging dabei um die Problematik des Hubschrauberlandeplatzes  am Krankenhaus und die geplante Fällung von etlichen Bäumen. Außerdem wurden junge Eichen-Setzlinge an die Bürger verteilt. 30.01.2016 Um auf die  wegen des Hubschrauberlandeplatzes angedrohte Fällung einer großen Anzahl von Bäumen aufmerksam zu machen, wurde eine Markierungsaktion unterhalb des Krankenhauses durchgeführt. Mit Absperrbändern wurden alle Bäume, die für die Fällung vorgesehen waren, gekennzeichnet.
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Am Samstag, 3. März 2012 wurde aus der Bürgerinitiative SchafsbergWacht der Verein SchafsbergWacht e.V. Mit der Gründung eines gemeinnützigen Vereins stellen wir unsere Forderungen - nach Schutz verbliebener Grünflächen und Verhinderung baulicher Erweiterungen in die Waldflächen des Schafsbergs hinein - auf eine solide und langfristige Basis. Weitere Baumaßnahmen, wie beispielsweise eine zusätzliche Straße über den Schafsberg, würden die Artenvielfalt von Pflanzen- und Tierwelt innerhalb des Schafsberg- Grüngürtels ernsthaft bedrohen. Der Schutz des Schafsbergs fördert einen wichtigen Nebeneffekt: gerade hinsichtlich der in der Umgebung stetig wachsenden Verkehrs- und damit Luftbelastung leistet das kleine Waldgebiet unterhalb des Krankenhauses bei der Verbesserung der lufthygienischen Verhältnisse der Kernstadt einen wertvollen Beitrag.

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Erste Erwähnung Durch den „Bertramschen Vertrag“, der 1494 u.a. den Grenzverlauf Richtung Diez neu regelte, verlief die Grenze nicht mehr unmittelbar vor dem Schiedegraben, sondern durch den Schafsberg. Dies entspricht ungefähr dem heutigen Verlauf, und machte aus dem im Tertiär entstandenen Vulkan eine Art Niemandsland. Für die Limburger bedeutete die Grenzverlegung ein Zugewinn an landwirtschaftlicher Fläche. Architektonisch blieb dieses Gebiet weiterhin unberührt. Grafik: Limburg um 1780, unbekannter Künstler Artilleriestützpunkt Erst 1796 findet der Schafsberg wieder einen Chronisten. Am 16/17.9. kommt es zum Kampf um den Lahnübergang. An diesen Tagen kämpften die Österreicher mit Artilleriefeuer vom Greifenberg und Schafsberg gegen die Franzosen auf der anderen Lahnseite. Hier taucht auch der Name "Kanonenweg" auf - die heutige Zufahrt zum Krankenhaus. Übrigens: die Österreicher haben gewonnen.   Grafiken: Theodor Albrecht, Ansicht Limburgs während der Schlacht; vom Schafsberg/Greifenberg, 1796 "Schafs"-Berg Anfang des 19. Jahrhunderts diente der Schafsberg als Schafsweide. Nach Beendigung der Pachtzeit im Jahre 1818 reifte in der Stadtverwaltung die Idee, das öde Weideland in ein Wäldchen umzuwandeln. In den folgenden Jahren begann die Aufforstung mit Fichten. Freizeitpark Die Nutzung des Schafsbergs als Naherholungsgebiet begann vor über 170 Jahren! Kaspar Halm, seit 1835 katholischer Stadtpfarrer, gründete die sehr beliebten Frühlingsfeste für Kinder und Jugendliche auf dem Schafsberg. Halm und die Feste starben leider 1849. Weihnachtsbäume vom Schafsberg Schon Mitte der 1850er Jahre hörte man - mit gewissem Stolz - die Bezeichnung "Stadtwäldchen Schafsberg". Da die Erhebung von Parkgebühren in Limburg damals noch wenig attraktiv war, organisierte die Stadtverwaltung zur Weihnachtszeit den Verkauf von "Christbäumchen aus dem Stadtwäldchen". Aus einer Versteigerung im Jahre 1862 konnte die Stadt für gefälltes Holz 1250 Gulden einnehmen. Grafik: Limburg um 1930, Preussische Geologische Landesanstalt Foto: Schafsberg aus Richtung Eschhöfer Weg, undatiert Der "richtige" Wald entsteht Die durch die Abholzung der Fichten entstandenen Kahlflächen wurden mit Eichen besamt, was zu der Grundlage unseres heutigen Baumbestands führte. Aus der Überlieferung eines Liedes, das in Limburg gerne gesungen wurde, ist nur noch der Titel bekannt: "Wo des Schafsbergs junge Eichen stehen" Vierthöchste Erhebung aber erdrückende Vorrangstellung Im Kapitel "Lage und Klima" aus "Limburg an der Lahn und seine Geschichte" (Eugen Stille, 1971, S. 10), wird die Höhe des Schafsbergs mit 172,8 Metern angegeben: "Die Lahn hat bei Limburg noch eine Höhe von 108 Meter ü.d.M. (zwischen den beiden Wehren), während die höchste Höhe im Stadtgebiet an der Südecke der Gemarkung mit 183,75 Meter erreicht wird. Der Greifenberg erreicht 183,6 Meter, und jenseits der Straße nach Offheim steigt die Gemarkung nochmals auf 175 Meter an. Erst an vierter Stelle rangiert der Schafsberg mit 172.8 Meter, er hat erst durch den Betonklotz des neuen Krankenhauses seine erdrückende Vorrangstellung erreicht. Der Bahnhof liegt 122,4 Meter, der Domplatz 135,6 Meter hoch, Die Türme seiner Westfassade greifen bis in 186,6 Meter hinauf, der Mittelturm bis zur Höhe von 201,6 Meter." Quellenangaben: Michael Wuchner, Limburg Wolfgang Hummer, Limburg Eugen Stille Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen (LAGIS)

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